Röntgendiffraktometrie bezeichnet die Untersuchung kristalliner Proben mit geordneter periodischer Struktur durch Beugung eines Röntgenstrahls.  Mit der Röntgendiffraktometrie können alle kristallinen Werkstoffe wie Metalle, Keramiken, dünne Schichten und Nanopartikel untersucht werden. Dabei können verschiedene Informationen über die Probe gewonnen werden:

  • Qualitativer Phasenbestand
  • Quantitative Phasenzusammensetzung
  • Kristallstruktur von neuen Phasen in Werkstoffen
  • Mikrostruktur (Kristallitgröße, Mikrospannungen) von Werkstoffen
  • Textur
  • Eigenspannungen
  • Amorpher Anteil
  • Phasenumwandlungen

Am fem stehen für die Röntgendiffraktometrie zwei Diffraktometer zur Verfügung – ein Siemens D5000 und ein Bruker D8-Discover. Das D8-Discover wurde mit einem Flächendetektor Vantec-500 von Bruker AXS aufgerüstet um 2-dimensionale Röntgendiffraktometrie zu betreiben.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Richter | DW 402
richter@fem-online.de

 

Ausführliche Informationen zur 2-Dimensionalen Röntgendiffraktometrie
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