Schwerpunkte in der Abteilung Leichtmetall-Oberflächentechnik sind:
- Angewandte Forschung und Prozessoptimierung auf dem Gebiet der Oberflächenbehandlung von Aluminium, Magnesium und Titan
- Anodische Oxidation für funktionale und dekorative Anwendungen
- Untersuchungen und Optimierung zu Vorbehandlung, Reinigung und Konversionsschichten
- Untersuchungen von Pulver- und Flüssiglacken sowie der Lackeigenschaften
- Planung und Optimierung von Korrosionsschutzsystemen
- Beratung und prozessbegleitende Betreuung von Betrieben bei angewandten Prozessen und der Einführung von Neuentwicklungen
- Qualitätssicherung und Gutachten im Schadensfall
- Prüfung von Beschichtungssystemen nach Richtlinien anerkannter Gütegemeinschaften (GSB-International, AAMA, Qualicoat)
Neben der anwendungsorientierten Forschung in Form von Indus-
trieprojekten oder öffentlich geförderten Vorhaben sind Auftragsfor-
schung sowie Beratung von klein- und mittelständischen Betrieben
bei der Einführung von Neuentwicklungen wichtige Teile der Tätigkeit.
Folgende Verfahren können am fem durchgeführt werden:
- Leichtmetallbeschichtungen ( Anodisationsanlagen, Vorbehandlung, Wechselstromeinfärbung, Tauchfärbung, Vorsealing, Sealing, Pulverlackierung, Flüssiglackierung, Applikation und Härtung von strahlenhärtenden Lacksystemen)
- Alternative Vorbehandlungsverfahren (z.B. Voranodisation, chromfreie Verfahren)
- Korrosionsuntersuchungen (Sprühnebelprüfungen ESS, SS, CASS, Filiformkorrosion, Klimaprüfungen, Wechselprüfungen, zyklische Korrosionstests, Kondenswasserkonstant- und -wechselklimaprüfungen mit SO2-Belastung)
- Bewitterungsverhalten (Kurzbewitterung, Sun-Test, QUV, Leuchtstoffröhrengerät nach BAM, Lichtechtheit, Freibewitterung)
- Untersuchung weiterer Schichteigenschaften (Schichtdicke, Haftfestigkeit, Verschleiß, Glanz, Farbe, Rauheit, Härte, Biegefähigkeit und Elastizität)
Zur Ermittlung weiterer Parameter steht die komplette Ausstattung des fem zur Verfügung. |
|