19.07.2019

Forschungsinstitut jetzt fem flexibel akkreditiert / Neue Normen und Werksnormen

Im Mai 2019 erhielt das fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie seine neue, erweiterte Akkreditierungsurkunde. Nach erfolgreicher Begutachtung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) konnte der Umfang der Akkreditierung deutlich erweitert werden: „Damit trägt das fem den stetig wachsenden Anforderungen der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der Qualitätsprüfung und Erstbemusterung, Rechnung“, so Christof Langer, Leiter der Abteilung Leichtmetall-Oberflächentechnik. Insbesondere für den Automobilbereich wurde die Akkreditierungsurkunde um nationale und internationale Normen sowie zahlreiche Werksnormen von Automobilherstellern ergänzt. Dazu zählen neben der Druckwasserstrahl- und Multischlagprüfung verschiedene Korrosions-, Klimawechsel-, Klimaschock- und Bewitterungsprüfungen.

Aufgrund der flexiblen Akkreditierung (sog. Flexibilisierung nach Kategorie III), hat das fem nun die Möglichkeit, alle im Anhang der Akkreditierungsurkunde aufgeführten Prüfnormen gemäß ihrer aktuell gültigen Formulierung durchzuführen. Da das fem seit knapp zwei Jahren als Prüfinstitut für die Gütegemeinschaft Schwerer Korrosionsschutz (GSK e.V.) auftritt und die Inspektion von Beschichtungsunternehmen der GSK durchführt, wurden auch die Prüfungen auf Porenfreiheit, Schlagbeständigkeit und Vernetzung aufgenommen. Für die Laborprüfungen im Rahmen der Güte- und Prüfbestimmungen der GSK e.V. wurde die Akkreditierungsurkunde um den Abreißversuch zur Bestimmung der Haftfestigkeit (ISO 4624) und die Prüfung auf kathodische Unterwanderung (u.a. DIN 3476-1) erweitert.

Außerhalb des akkreditierten Bereiches bietet das Forschungsinstitut eine Vielzahl weiterer Prüfmethoden an. Eine Übersicht sämtlicher Verfahren findet sich hier.

 

 
18.07.2019

Thermische Analysen am fem – neues Infoblatt

Wir haben ein neues Faltblatt zum Thema Thermische Analysen für Sie zusammengestellt, auf dem alle wichtigen Informationen und Normen zu unseren Dienstleistungen in diesem Bereich aufgeführt sind. Sie finden das Faltblatt auf der Seite der Abteilung Metallkunde oder Sie können es direkt hier herunterladen.

 

 
09.07.2019

"fem for Future" – Sternradtour 2019

Bevor Beate Bäuerle das Buffet mit frischem Obst und Gemüse, Säften und Müsli in der Cafeteria des Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie eröffnet, bedankt sie sich bei den Teilnehmern der zweiten Sternradtour zum fem und präsentiert ein paar interessante statistische Daten: Die kürzeste Anfahrt betrug gerade einmal 500 Meter, die längste sage und schreibe 40 Kilometer. Dr. Martin Opitz aus der Abteilung Elektrochemie legte diese Strecke am frühen Morgen in knapp über zwei Stunden zurück und hatte sich damit das zweite Frühstück redlich verdient. Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Ingenieure, vom Praktikanten bis zum Institutsleiter, waren dem Aufruf gefolgt, mit dem Rad in die Katharinenstraße zu kommen – der jüngste Teilnehmer mit 24 Jahren, der älteste mit junggebliebenen 62.

„Ob kurze oder lange Fahrt, letztlich geht es ja ums Prinzip: Einfach mal das Auto stehen lassen, auf’s Fahrrad umsteigen, kurz: Gesundheit durch Bewegung!“, erklärt Beate Bäuerle, die am fem ein Auge auf die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen hat und sie im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung immer wieder mit neuen Aktionen überrascht. „Das ist heute unsere zweite Sternradtour, diesmal unter dem Motto ‚Gesunder Körper, gesunde Umwelt‘. Schließlich tun wir ja nicht nur etwas für uns, wenn wir statt Benzin Kalorien verbrennen, sondern auch für unsere Natur und das Wohlbefinden in der Stadt“.

„fem for Future!“, scherzen die Radler des Forschungsinstituts in Anspielung auf die derzeitigen Freitagsdemonstrationen. Dass das fem seit einigen Jahren verstärkt an Themen des großen Zukunftsthemas Energiewende arbeitet – neuartige Batterien, Brennstoffzellen, Energiespeicherung und Energieübertragung – passt da natürlich hervorragend ins Bild. Bei der Sternradtour, so versichern die Teilnehmer, sei aber kein einziges Elektrofahrrad zum Einsatz gekommen, man habe die kürzeren und längeren Strecken mit reiner Muskelkraft bewältigt. Beate Bäuerle zeigt sich jedenfalls sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Ich hoffe, wir haben der Motivation mal wieder einen ordentlichen Schub verpasst.“ Besonders zwei Teilnehmer konnten diesen Schub gut gebrauchen, denn für sie war die Sternradtour nach dem gemeinsamen Frühstück keineswegs zu Ende. Mit einem Augenzwinkern erklärte Dr. Andreas Richter, der an diesem Tag die zweitlängste Anfahrt hatte: „30 Kilometer hin heißt 30 Kilometer zurück, da ist man dann schon auch froh, dass nicht jeden Tag Sternradtour ist."

 

 
03.06.2019

Wir suchen: Qualitätsprüfer (m/w/d) und Verwaltungsleiter (m/w/d)

Wir suchen: Qualitätsprüfer von Beschichtungsunternehmen (m/w/d) und Verwaltungsleiter (m/w/d)

Interesse? Weitere Informationen finden Sie hier!

 

 
21.05.2019

Dr. Zielonka erneut zum AiF-Vizepräsidenten gewählt

Dr. Andreas Zielonka (links) mit Edwin Büchter (rechts) und Prof. Sebastian Bauer (Bild: © AiF e.V.)

Dr. Andreas Zielonka erneut zum AiF-Vizepräsidenten gewählt
Ausbau der Förderprogramme zum Technologietransfer in den Mittelstand ist Hauptziel

Auf der 66. Ordentlichen Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., kurz AiF, wurde am 8. Mai 2019 in Berlin das Präsidium neu gewählt: Dr. Andreas Zielonka, Institutsleiter des fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd, wurde in seinem Amt des Vizepräsidenten bestätigt. Zielonka, der sich seit vielen Jahren in der Arbeitsgemeinschaft engagiert und 2018 erstmals ins Präsidium gewählt wurde, unterstützt in seiner zweiten Amtszeit bis 2022 den Präsidenten Prof. Sebastian Bauer und vertritt insbesondere die Interessen der AiF-Mitglieder. Das sind rund einhundert Forschungsvereinigungen aus allen wichtigen Technologiebereichen, die sich aus Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten zusammensetzen und die anwendungsorientierte Forschung organisieren.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verwaltet die AiF die Förderprogramme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und ist damit der wichtigste Träger für wirtschaftsnahe Forschung in Deutschland. Ziel ist die Technologieförderung für mittelständische Unternehmen, die sich teure Auftragsforschung und eigene Forschungsabteilungen nicht leisten können. Die beiden Programme IGF und ZIM für die unternehmensübergreifende bzw. individuelle Förderung ermöglichen den Wissenstransfer zwischen Forschung und Mittelstand und tragen so ihren Teil zu einer innovativen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei.

Dr. Joachim Pfeiffer, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus dem Wahlkreis Waiblingen, forderte in seiner Rede auf der Mitgliederversammlung, dass „Projektförderungen zur Unterstützung des innovativen Mittelstands weitergeführt sowie transparenter und unbürokratischer gestaltet werden“. Auch er strebt die Erhöhung der Fördermittel auf jährlich 700 Millionen Euro für das ZIM- bzw. 200 Millionen Euro für das IGF-Programm an. „Das ist genau das Ziel, für das sich die AiF insgesamt und ich mich in meiner Funktion als Vizepräsident einsetzen“, betonte Zielonka. „Um den Wohlstand in Deutschland zu sichern, der maßgeblich von einer innovativen und starken mittelständischen Wirtschaft abhängt, müssen wir den Forschungstransfer in kleinere und mittlere Unternehmen ausbauen und beschleunigen. Die Ausweitung der Programme ist darum von höchster Bedeutung“.

Weitere Informationen: www.aif.de

 

 
11.04.2019

32,12 Millionen Euro für Forschungsinstitute der innBW

"Die Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW) erhalten 2019 eine Grundfinanzierung in Höhe von zusammen rund 32,12 Millionen Euro durch das Wirtschaftsministerium. Dies teilte Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart mit."

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 
03.04.2019

Räume für die Kunst: Wie Forschende das Kulturerbe behüten

"Bevor Museen zum Hort für Kulturschätze werden, sind häufig Restauratoren oder Archäologen am Werk. Am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd werden Relikte aus der Vergangenheit dafür mit modernster Technik durchleuchtet: Im 3D-Röntgen-Computertomographen werden dort ganze Erdblöcke mit bis zu 2 m Kantenlänge auf kostbare, verborgene Inhalte, z.B. aus frühmittelalterlichen Gräbern, untersucht. Das passiert dann, wenn den Archäologen vor Ort zu wenig Zeit bleibt, um das Gelände Schicht für Schicht abzutragen oder Befunde sehr komplex sind …"

Lesen Sie hier weiter!

www.zuse-gemeinschaft.de

 

 
01.04.2019

Neuer High-Contrast-Detektor im CT-Labor

Er ist da: Unser neuer High-Contrast-Detektor im CT-Labor.

wie kürzlich angekündigt, hat unser Labor für Röntgen-Computertomographie ein großes, wichtiges Update erhalten: den neuen High-Contrast-Detektor mit 4 Megapixel Auflösung und 200 µm Pixelgröße (dynamic 41|200) in unserer großen CT-Anlage.

Erste Vergleichsmessungen zeigen, dass der neue Detektor die Messzeit um mindestens 50 % reduziert. Je nach Probenmaterial und -größe sind sogar weitere Einsparungen möglich. Durch die deutlich höhere Auflösung hat sich auch die Qualität der Aufnahmen noch einmal signifikant verbessert.

Eine neue, leistungsstärkere Workstation sorgt zudem dafür, dass große Datenmengen schneller als bisher verarbeitet werden können: Die Erzeugung dreidimensionaler Volumenmodelle aus Einzelaufnahmen benötigt deutlich weniger Zeit.

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

 
07.03.2019

ZwickRoell berichtet über das fem

ZwickRoell, Anbieter von Prüfmaschinen für die Werkstoffprüfung, berichtet auf seiner Website über das fem und über die Rolle, die Prüfmaschinen für unsere Forschungsarbeit haben. Den Artikel finden Sie hier: https://www.zwickroell.com/de-de/news/fem

 
15.02.2019

Update: High-Contrast-Detektor für unser 3D-Computertomographie-Labor

Unser Labor für Röntgen-Computertomographie erhält im kommenden März ein großes, wichtiges Update: In den Kalenderwochen 10 bis 12 wird der neue High-Contrast-Detektor mit 4 Megapixel Auflösung und 200 µm Pixelgröße (dynamic 41|200) in unserer großen CT-Anlage phoenix v|tome|x L 450 installiert.

Das sind die Vorteile:

  • Bis zu 10fach erhöhte Empfindlichkeit dank optimierter Elektronik im Detektor
  • Deutliche Verbesserung der Datenqualität durch aktive Temperatur-Stabilisierung
  • Steigerung der Schärfe bei den Röntgeneinzelbildern
  • Vergrößerung des Scandurchmessers durch optimierte Scansoftware
  • Kürzere Scanzeiten

Zudem verbessern wir die Qualität unserer 2D-Live-Aufnahmen: Mit einem neuen Tool wird der Filterungsprozess aller sich im Bild befindlichen Grauwerte automatisiert, um eine Optimierung von Kontrast und Helligkeit zu erreichen. Defekte können so deutlich schneller identifiziert werden.

Einziger Wermutstropfen:
Während der Installationsarbeiten in den Kalenderwochen 10, 11 und 12 sind leider keine Messungen in unserer großen CT-Anlage möglich!

Kleinere Messaufgaben werden wir in dieser Zeit auf unserer Nanotom-Anlage durchführen. Am Nano-CT können Scans mit einer Auflösung < 1 µm abhängig von Probengröße und Material realisiert werden. Die Anlage verfügt über eine 180 kV Nanofokusröhre und einen Flächendetektor mit 7 Megapixel und 100 µm Pixelgröße. Kleine Proben – maximal 3 kg und 240mm x 240mm – können deutlich präziser untersucht werden.

Sie haben Fragen zum neuen Detektor oder einen dringenden Auftrag, der noch vor der KW 10 bearbeitet sein muss? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Anfrage!

Kontakt:
Anastasia Bayer (B.Sc.) | Laborleiterin Röntgen-Computertomographie | T +49 7171 1006-302 | bayer@fem-online.de